„Dem Sport in unserem Verband ein größeres Gewicht verleihen“

Lübeck (16.06.2023). Beim 38. DJK-Bundestag in Lübeck vom 16. bis 18. Juni 2023
wurde die seit 2015 amtierende DJK-Präsidentin Elsbeth Beha gebührend
verabschiedet. Der DJK-Sportverband dankt ihr für ihr herausragendes Engagement. Sie wurde zur DJK-Ehrenpräsidentin ernannt und erhielt das DJK-Ehrenzeichen in Gold.

Elsbeth Beha engagiert sich bereits seit 19 Jahren im DJK-Präsidium ehrenamtlich
und war vorher unter anderem als Frauenwartin im Diözesanverband Freiburg tätig. 2023 hat
sie sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

„Dem Sport in unserem Verband ein größeres Gewicht zu verleihen, war eines der
wichtigsten Ziele der letzten Wahlperiode. Ich gehe mit einem lachenden und einem
weinenden Auge. Es war eine tolle Zeit, eine spannende Zeit, herausfordernd, manchmal
aufregend, manchmal schwierig, aber immer interessant und motivierend. Ich bin gespannt,
mit welchen Personen und Ideen der Verband in die Zukunft gehen wird – alle sind bereit, ihr
Bestes zu geben!“, so DJK-Präsidentin Elsbeth Beha.

Ihr Engagement für die östlichen DJK-Vereine und die Schaffung einer Sportreferentenstelle
für die Bundesgeschäftsstelle des Verbands zählen zu den großen Errungenschaften ihrer
Präsidentschaft.
„Sport um der Menschen willen“ kennzeichnete ihr Wirken im DJK-Sportverband. Elsbeth
Beha setzte sich als DJK-Präsidentin maßgeblich für die Vertretung der Interessen von
Frauen im Deutschen Frauenrat über den Deutschen Olympischen Sportbund ein, sie war
Mitglied der AG Inklusion des DOSB. Die Interessenvertretung der DJK in der Politik war ihr
ein großes Anliegen, das sie zusammen mit dem DJK-Präsidium durch Lobbyarbeit für den
DJK-Sportverband in Berlin umsetzte.

Am Freitagabend stellten sich die Kandidat*innen für das neu zu wählende DJK-Präsidium
vor. Als Mitgliedsorganisation des Deutschen Olympischen Sportbundes ist der DJKSportverband der größte Verband mit besonderen Aufgaben. Der Vizepräsident des
Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Jens-Peter Nettekoven, hielt einen
Gastvortrag am Freitagabend.

Zu den Ehrengästen zählten der Kontaktbischof der DJK-Sportjugend und Sportbischof der
Dt. Bischofskonferenz, Bischof Dr. Stefan Oster aus Passau, die Senatorin für Kultur und
Bildung, Monika Frank aus Lübeck, Pito Bernet, stv. Vorsitzende des Turn- und
Sportverbands der Hansestadt Lübeck, und Propst Christoph Giering aus Lübeck, außerdem
Andreas Kraus von der Agentur Strategie & Politik, DJK-Ehrenpräsident Volker Monnerjahn
und DJK-Ehrenmitglied Rainer Fabian. Stefani Groß gehört als Mitglied des Präsidialteams
der FICEP („Fédération Internationale Catholique d'Éducation Physique et Sportive“) zu den
Ehrengästen und ist gleichzeitig als Vizepräsidentin Recht DJK-Präsidiumsmitglied.

Zu den Highlights am Samstag zählen die Neuwahlen des Präsidiums am Nachmittag.
Michael Leyendecker aus dem DJK Diözesanverband Trier kandidiert als DJK-Präsident.

Die Verabschiedung der Satzung, die Verleihung des DJK-Inklusionstalers am
Samstagabend mit Shanty-Chor und Live-Musik sind weitere Themen des DJK-Bundestages. Den festlichen Abschluss des 38. DJK-Bundestags am Sonntag, den 18. Juni
2023, bildet die Heilige Messe mit Erzbischof Dr. Stefan Heße in der Herz-Jesu Kirche auf
der Parade ab 9:15 Uhr.

„Sport um der Menschen willen“ ist das Leitbild des katholischen DJK-Sportverbands, in dem rund 500.000 Mitglieder in mehr
als 1.100 DJK-Vereinen sportlich aktiv sind. Im Jahre 1920 in Würzburg gegründet, unterstützt die DJK qualifizierte
Sportangebote, fördert Gemeinschaft und orientiert sich an der christlichen Botschaft. In der DJK treffen Menschen von
unterschiedlicher Herkunft und Kultur zusammen und erleben gemeinsam Werte im Sport.