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Unser Bildungskonzept...

Bewegung-Bildung-Gesundheit

Bewegung  ist mehr, ist ganzheitlich und übergreifend zu betrachten: Sie umfasst körperliche Aktivität und Entspannung ebenso wie die Wahrnehmung und das Erleben mit allen Sinnen.  Entsprechend umfasst sie sowohl körperlich-motorische und emotionale als auch kognitive und soziale Erfahrungen.

Die Wissenschaften stellen die lebensbegleitende Bedeutung von Bewegung heraus:

Die Anthropologie beschreibt den Menschen als ein auf Bewegung und lebensweltliche Erfahrung angewiesenes Wesen, das als verantwortliche Persönlichkeit, als Autor seines Lebens handelt.

Aktuelle Erkenntnisse der Neurowissenschaften betonen die Bedeutung von Wahrnehmung und Bewegung für den Erwerb elementarer Kompetenzen.

Aus gesundheitspädagogischer Sicht leistet Bewegung lebenslang einen unerlässlichen Beitrag zum Aufbau und Erhalt innerer und äußerer Ressourcen bzw. Schutzfaktoren.

Ausgangspunkt der konzeptionellen Überlegungen zu den Voraussetzungen und Kriterien einer gelingenden Bildung ist ein christlich-humanistisches Menschenbild. Dieses erfordert es, den ganzen Menschen in den Blick zu nehmen. „Gelingende“ Bildung – getragen von Wertschätzung und Anerkennung der Lernenden – ist demnach als dialogischer Prozess auf Sinnkonstruktion bzw. Kohärenz (Stimmigkeit) auszurichten: 

  • Bildungsangebote müssen für die Lernenden bedeutsam sein.
  • Bildung  bedarf immer einer ganzheitlichen Erfahrung verbunden mit emotionaler Aktivierung bei den Lernenden.
  • Bildungs- bzw. Wissensinhalte müssen sich in der konkreten Lebenspraxis als nützlich, anwendbar und kohärent erweisen.

Wie entsteht Gesundheit? Auf der Basis eines ganzheitlichen Gesundheitsverständnisses, das auf das körperliche, geistig-seelische und soziale Wohlbefinden ausgerichtet ist,  nimmt die Salutogenese im Sinne einer „Schatzsucher“-Perspektive die Schutzfaktoren in den Blick, ohne die Risikofaktoren gänzlich auszuklammern. Sie betrachtet Gesundheit als dynamischen, individuellen Prozess,  als Ergebnis der Balance von Belastungen bzw. Risiken einerseits und Widerstandsquellen bzw. Schutzfaktoren andererseits.

Die Nutzung und Mobilisierung dieser Ressourcen ist maßgeblich vom Kohärenzgefühl abhängig: Es beschreibt ein Gefühl von Grundsicherheit basierend auf innerer Stimmigkeit und äußerem Zusammenhalt.

Die Metapher „Schatzsuche“  beschreibt die Stärken- und Ressourcenorientierung als Leitprinzip der pädagogischen Arbeit mit den Menschen im DJK Sportverband Diözesanverband Paderborn e.V..

Ihre Grundlagen bezieht die „Schatzsuche“ aus der beschriebenen Bildungskonzeption, die den ganzen Menschen wertschätzend als Individuum mit seinen besonderen Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen in den Mittelpunkt stellen, ohne die vorhandenen Defizite zu negieren. Vielmehr werden die Stärken genutzt, um diese Schwächen auszugleichen.